Archiv für März 2007

Überwachung zahlt sich aus

März 28, 2007

Und zwar nicht nur für den Schily, der u.a. für die ePässe den Weg geebnet hat. So hat die Bundesdruckerei diesmal etwas auf ihrer Homepage ergänzt und nicht gelöscht. Nämlich das erfolgreichste Jahr seit ihrem Bestehen. Wenig überraschend hat die dreiste Verdoppelung Anhebung des Preises der Reisepässe von 26€ auf 59€ dazu geführt, dass der Gewinn von 27,2 Millionen auf 63,7 Millionen Euro (2006) anstieg. Aber das ist noch nicht alles, dank weiterer Großaufträge wie den elektronischen Dienstausweisen oder Fingerabdruck-Scannern (die die Behörden zukünftig zur “erkennungsdienstlichen Behandlung” der Bürger brauchen die einen Perso “wollen”), dürfte die Bundesdruckerei auch weiterhin “der Sonne entgegensegeln”.

“Verantwortliche” vom NRW Verfassungsschutz flüchten vor CCC

März 20, 2007

Als der CCC heute auf der CeBIT dem NRW Verfassungsschutz einen Negativpreis wegen deren Engagement auf dem Gebiet der Online-Durchsuchung (wie zuvor angekündigt) überreichen wollte, mussten die Aktivisten feststellen das der Stand gründlich leergeräumt und verlassen worden war, lediglich gähnende Leere herrschte noch vor.

Man ist sich dort also scheinbar bewusst, dass diese Sache so pikant ist, dass man sich lieber nur heimlich und leise mit Gleichgesinnten darüber unterhält, statt offen dazu zu stehen. Bei einer angeblich so notwendigen Maßnahme, sollte es ja auch ein leichtes sein, diese vor jedwedem Publikum schlüssig und überzeugend zu begründen.

Dumping Preise

März 19, 2007
Eine Kreditkarte mit Prüfnummer sei etwa für sechs Dollar zu haben, eine komplette Identität einschließlich aller relevanten Daten wie der Ausweisnummer soll rund 18 Dollar kosten.

Mehr…

Meine Bank will glatt 19,99! :P

Nicht neu

März 19, 2007
Die Diskussion ist für die Branche nicht neu. Ende 2001 hatte ein Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach das FBI an einem Trojaner arbeitete, der alle Tastaturanschläge aufzeichnet. Daraufhin wurde ein Mitarbeiter der Firma Symantec – Hersteller von Norton Antivirus – in einem Artikel mit der Aussage zitiert, man würde das FBI gewähren lassen, wenn eine Anfrage käme. Über den Konkurrenten McAfee berichtete damals ein Journalist, das Unternehmen habe sogar selbst das FBI kontaktiert, um sicherzustellen, dass der Trojaner nicht versehentlich entdeckt werde. McAfee bestritt das vehement. Doch das Vertrauen in die Branche war zunächst beschädigt.

Quelle

Ob McAfee wirklich so unglaublich “hilfsbereit” ist? :D

Bayern 2 Tagesgespräch: Verbote

März 16, 2007

Im heutigen Tagesgespräch war das Thema, inwiefern Verbote sinnvoll sind. Helfen sie eigentlich? Erfüllen sie den Zweck, für den sie ursprünglich eingeführt wurden? Auf diese und ähnliche Fragen versucht die Sendung Antworten zu finden.

In China zensiert

März 11, 2007

Blue Archive ist in China zensiert (wie alle anderen *.wordpress.com Seiten auch) und kann, ohne Umwege, nicht gelesen werden. Frechheit!

bainchina1.jpg

Wer seine eigene Seite testen will muss hier klicken! Aber Achtung, wie uns ein aufmerksamer Kommentator mitgeteilt hat ist diese Seite sehr ungenau und zeigt auch Seiten als geblockt an die in China keineswegs geblockt werden. Danke für den Hinweis!

Filmen der Polizei in Frankreich strafbar

März 9, 2007

Letzten Samstag wurde ein Gesetz, wonach das private Filmen der Polizei sowie das veröffentlichen auf Videoseiten wie etwa YouTube strafbar wäre, vom französischen Verfassungsrat bestätigt. Die Strafe dafür wäre bis zu 5 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 75.000 Euro.
Journalisten ist es teilweise erlaubt (auch für Journalisten ganz verbieten wäre wohl zu auffällig gewesen).
Julien Pain, Leiter des Internet Freedom Desk bei Reporter ohne Grenzen (RSF) sagte “Auch ein Journalist darf nicht barbarische Akte in voller Länge zeigen. Hingegen ist es etwas anderes Zeuge von Polizeigewalt zu werden”

Laut der Ligue Odebi kriminalisiert das Gesetz Bürgerjournalismus. Pascal Cohet, Sprecher bei Odebi, betont, dass Amateurvideos, wie jenes von George Holliday, der vor genau 16 Jahren festgehalten hat, wie Polizisten in Los Angeles Rodney King verprügeln, demnach auch strafbar wären.

Hat da etwa der Staat Angst vor dem mündigen, mit einer Kamera “bewaffneten” Bürger? Bürger sind nunmal überall, Journalisten können das natürlich nicht sein.

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070307027

Hessen so sicher wie noch nie

März 8, 2007