Die breite Front der Akzeptanz – Die Architekten unserer Zukunft

2007 April 22
by nambulous

Wenn es die Tage um Überwachung geht, ist ein Name sofort in aller Munde: Schäuble. Aber ist es überhaupt richtig, soviel an einer Person festzumachen? Liegt das eigentliche Problem nicht woanders? Was ist mit all den Leuten die ihm stets beipflichten, seine Positionen verteidigen, sobald ein “neuer” Vorschlag auftaucht oder doch zumindest nichts dagegen sagen? Ist das nicht genauso erwähnenswert? Ist es also nicht sogar eher egal, wer gerade Innenminster ist? Schily ist gewiss auch niemand, den man sich da zurückwünschen würde.

Während eine schweigende Mehrheit damit beschäftigt ist solche Gesetze abzunicken, fallen immer wieder Einzelne auf die auch offen die harte Linie propagieren und wiederholt nur Unverständnis bei Bedenken zeigen: Jörg Schönbohm, Ralf Göbel, Volker Bouffier, Wolfgang Bosbach, Hans-Peter Uhl, Uwe Schünemann, Günter Beckstein, Beate Merk, Udo Nagel (Parteilos), Konrad Freiberg (GdP Vorsitzender), usw…

Auch wenn eine Partei unter obigen Politikern besonders stark vertreten ist, darf man sich hier nichts vormachen.

Schäuble über die Kollegin von der SPD:

“Ich wehre mich sehr dagegen, dass die Bundesjustizministerin jetzt öffentlich den Eindruck erweckt, als wäre unsere Zusammenarbeit nicht so konstruktiv, wie sie in Wahrheit ist.”

Schäuble im “Stern“

Und auch Herrn Wiefelspütz geht offenbar nicht immer alles zu weit:

Und ich meine nicht so Leute wie Dieter Wiefelspütz (SPD), der manchmal meint das es ihm zu weit geht, während Dr. Uhl (CDU) live im Radio davon spricht, dass er gestern, als er in der Sitzung neben ihm saß, da noch was völlig anderes erzählt hat.

Es entsteht eher der Eindruck, dass es sich bei Widersprüchen gar um Abweichler handelt. Aber mit Fraktionszwang kann sich hier auch keiner mehr herausreden.

Als Pessimist muss man nicht mehr schwarz sehen und als Optimist fällt es schwer bei guter Laune zu bleiben. “Danke”.

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