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Haft und Spiele

13/12/2006

Die meisten Ideen dieser Art scheinen sich ja in einem Dunstkreis von oft nur 5 Personen (die dann keiner stoppt, respektive denen zu viele nachlaufen) zu entwickeln. Heute isses mal wieder der Schünemann (CDU).

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Der sogenannte Gewaltdarstellungsparagraf soll demnach auf „Killerspiele“ ausgeweitet und die Verbreitung Gewalt verherrlichender Spiele künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden.

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Schünemann macht sich auch für die Abschaffung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) stark, eine von den Software-Herstellern unterstützte Einrichtung, die Altersfreigaben für Computerspiele erteilt. Nach Ansicht des Innenministers muss die Computerspiel-Überprüfung in „rein staatlicher Hand“ liegen.

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Äh, Zensur??? Klar, alle Medienkontrolle in staatliche (!) Hand. Meine Güte.

Die ganze Diskussion startete bereits falsch (allein der Begriff), hat aber inzwischen völlig die Verbindung zum Kern des Problems verloren. Jedenfalls bekommt man bei Politikeräußerungen diesen Eindruck vermittelt. Wie verachtenswert das ganze ist, zeigt sich schnell, wenn man sich nur mal anschaut von wem die Propaganda gegen die bösen Spiele kommt.

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