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Sequoia Voting Systems verhindert Überprüfung ihrer Wahlcomputer

23/03/2008

Bei den us-presidential primaries in New Jersey wurde festgestellt, dass auf einem Papierausdruck (des Typs AVC Advantage) die Anzahl der insgesamt für eine Partei abgegebenen Stimmen nicht mit der Summe aller Kandidaten dieser Partei übereinstimmt… Als der Landkreis Union County dann die Sache von Princeton überprüfen lassen wollte, gab es sofort eine Drohung der Firma Anwälte einzuschalten. Geistiges Eigentum (die angedrohte Klage bezog sich auf entsprechende Verletzung) und Demokratie scheinen nicht gerade Hand in Hand zu gehen.
Sequoia selbst sieht den Fehler offenbar bei Wahlhelfern, statt bei den Geräten. Doch selbst wenn dies stimmen würde – der Wahlausgang hängt also davon ab, ob Wahlhelfer die Geräte „gut genug“ bedienen können? Richtig gezählt werden müsste doch in jedem Fall. Das ist trotzdem ein Ausschlusskriterium…
Sehr bedenklich auch, dass die Wahrung geistigen Eigentums wichtiger zu sein scheint, als korrekte Wahlen. Das nächste Ausschlusskriterium. Dürfen Wahlen wegen geistigen Eigentums nicht mehr überprüft werden, muss auf die Geräte in jedem Fall verzichtet werden. Dies müsste sich doch jedem Erschließen?
Eine Überprüfung der Wahlzettel lässt derzeit einen Fehler der Geräte vermuten, statt etwa bewusster Manipulation.

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