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Zentrales Kommunikations-Überwachen in UK in Planung

21/05/2008

Beabsichtigt ist, wie britische Medien berichten, die Einrichtung einer zentralen Datenbank, in der alle Informationen, die von den Telefon- und Internetprovidern im Rahmen der Telekommunikations-Vorratsdatenspeicherung für 12 Monate gesammelt werden müssen, zusammengeführt werden. In der zentralen Datenbank sollen die Verbindungsdaten mindestens ein Jahr vorrätig gehalten werden; sie sei erforderlich, damit Polizei und Geheimdienste leichter auf wichtige Informationen zur Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus zugreifen können.

heise.de

England, dort wo andauernd Daten verloren gehen (ich bin zu faul für eine Aufzählung aller Vorfälle der letzten paar Monate), will jetzt doch glatt die Vorratsdatenspeicherung auf „die nächste Stufe“ bringen. Eine zentrale Datenbank beinahe unter völliger Kontrolle des Staates (Richtervorbehalt), statt bisheriger dezentraler Lagerung bei den jeweiligen privaten Anbietern.
Wie lange es dauern wird, bis unsere künftige Bundesabhörzentrale dann das Gleiche machen soll, spukt sicher schon in den Köpfen der üblichen Verdächtigen herum.

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